Requirements Engineering: Grundlagen, Prinzipien,Techniken

Requirements Engineering: Grundlagen, Prinzipien,Techniken
Ein Lehrbuch, das auch als Nachschlagewerk zum Thema Requirements Engineering dienen kann, ist im Prinzip ein gewagtes Unterfangen, denn der Sachverhalt rund um softwareintensive Systeme ist komplex. Hatte man als Leser bei der ersten Auflage aufgrund des "ersten Versuchs" noch (wenn auch unberechtigte) Gründe vorsichtig mit der Lektüre zu sein, hat Klaus Pohl mit der 2. Auflage seines Requirements Engineering. Grundlagen, Prinzipien, Techniken bewiesen, dass sein Buch funktioniert und es ihm gelungen ist, das Requirements Engineering als Kernpunkt zur erfolgreichen Entwicklung von Software und softwareintensiven Systemen zu fassen und für den Leser umfassend und verständlich aufzubereiten.

Pohl bewegt sich zwischen den beiden Schwerpunkten Forschung und Praxis: einerseits liefert er die Grundlagen, Prinzipien und Techniken, andererseits auch konkrete Beispiele, Checklisten und Handlungsanweisungen -- damit bieten sich die 700 Seiten plus Anhang sowohl als Lehrbuch als auch als Nachschlagewerk an. Pohl wendet sich dabei an Praktiker und Lehrende/Studierende gleichermaßen und stellt hierfür auch Empfehlungen für Lehrveranstaltungen auf seiner Website (re-buch.de) zum Buch bereit.

Mit der 2. korrigierten Auflage seines Requirements Engineering. Grundlagen, Prinzipien, Techniken legt Klaus Pohl ein umfassendes Lehr- und Nachschlagewerk zur Theorie und Praxis des Requirements Engineering vor -- so weit ist vor ihm noch keiner gegangen -- und schon gar nicht so erfolgreich. --Wolfgang Treß

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Kundenmeinungen

von A3NPRVONJWVQCD
Da dieses Buch Pflichtlektüre eines Faches in meinem Studium ist, musste ich mich im wahrsten Sinne des Wortes "durchbeissen".
Inhaltlich deckt das Buch alle Aspekte des Requirements Engineering ab,
ABER
der Autor versucht mit allen Mitteln, den Lesefluss mittels unnötig komplizierter Sprache zu zerstören. So wird das Durcharbeiten des Buches zur Qual. Das bekannte Problem deutscher Hochschullektüre.
Von mir deshalb leider keine Empfehlung.
 
von A1Y0MI4TFO7ZN5
Beim Lesen des Buches fallen häufig unpräzise Formulierungen auf. Es scheint so als versuche der Autor hierdurch und durch die Nennung von Trivialitäten die Länge des Buches künstlich zu vergrößern. Beispiel: "Die zu untersuchenden Artefakte werden als Vorbereitung vor dem Review an die Reviewer verteilt." (Seite 450, Validierungstechniken). Welchen Sinn würde es machen Arbeitsmaterial nach der eigentlichen Aktivität auszuteilen?

Ich habe das Buch nicht vollständig gelesen, jedoch tauchen die genannten unpräzisen Formulierungen und Trivialitäten bereits so stark auf, dass es keine Freude ist, dieses Buch zu lesen.

IT'lern die bereits Erfahrung im Bereich von Software Engineering und damit auch Grundzüge der Anforderungsermittlung kennen, rate ich von diesem Buch eher ab. Personen die ohnhin nur ein grober Überblick interessiert, können hier zwar fündig werden, jedoch lässt sich das Ganze dann kompakter darstellen. Also auch hier eher auf andere Literatur zurückgreifen. 
von A1ODOT1HXTV6I6
Mir gefällt die didaktische Aufbereitung hervorragend: Hinführung zum Thema, klare Definition, anschauliche Grafiken, konkrete Beispiele und wertvolle Hinweise. Eine grosse Hilfe, sowohl für Studenten wie auch für Praktiker. Super!

Das ewige" Thema sollen, müssen Anforderungen Lösungsneutral" erläutert Prof. Dr. Pohl ebenfalls sehr einleuchtend und leicht verständlich.

Sehr gut und ausführlich wird auch der Aspekt System und Kontext" behandelt. Für uns in der Praxis von zunehmender Bedeutung, da wir kaum mehr auf der grünen Wiese" anfangen, sondern immer mehr mit Integration und Schnittstellen zu kämpfen haben.

Auch dass das Thema der Zielformulierung in diesem Buch behandelt wird, ist sehr lobenswert. Ebenso hilfreich für die Praxis - wenn es bei Besprechungen mit Auftraggeber und Projektmanager darum geht , die Anforderungen zwischen dem Warum" und Wie" einzuordnen.

Anschaulich erläutert wird auch die Detaillierung von unterspezifizierten Nicht-Funktionalen-Anforderungen".

Konklusion: Der Umfang des Buches schreckt zunächst vielleicht ab, ist aber eine Fundgrube für viele Aspekte des Requirements Engineering. Ein grosses Kompliment an den Autor und Ko-Autoren!
 

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